Zur Startseite

Rasen naturnah halten

Wenn das Schaf „mäht“ – aber nicht jeder eins halten kann

Zugegeben: Ein Schaf als Rasenmäher ist nicht nur sympathisch, sondern auch ausgesprochen umweltfreundlich. Doch leider ist so ein wolliger Helfer für viele Gärten zu platzintensiv. Wer dennoch naturnah mähen und dabei Umwelt und Artenvielfalt schützen möchte, kann sich an einfachen Prinzipien des ökologischen Mähens orientieren.

Im Zentrum steht dabei der Verzicht auf häufiges, flächendeckendes Mähen. Stattdessen gilt: Weniger ist mehr. Wer seinen Rasen nicht jede Woche stutzt, ermöglicht Insekten, Wildblumen und Kleintieren, sich zu entfalten. Besonders sinnvoll ist das sogenannte abschnittsweise Mähen – also in Etappen statt alles auf einmal. So bleiben Rückzugsräume erhalten. Auch das Belassen von Blumeninseln oder “Wilden Ecken” trägt entscheidend zur Förderung der Biodiversität bei.

Der BUND Naturschutz Bayern bietet auf seiner Website umfassende Informationen zur naturnahen Gartenpflege und gibt konkrete Tipps zur Umsetzung im Alltag:

 https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/naturgarten

Jeder Beitrag - „Jeder Quadratmeter zählt“ - hilft, die Artenvielfalt zu erhalten. Informationen finden sich auf unserer Seite unter:

Aktion “Jeder Quadratmeter zählt”

Weitere Tipps für einen naturnahen Garten

Also: Der Rasen muss nicht perfekt sein – aber er kann ein Paradies für Insekten, Bienen und Schmetterlinge werden.

Moritz Klinkisch